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Einführung von BYOD an den Gymnasien und der FMS Baselland

Mit dem eigenen Laptop in den Unterricht

In einer vermehrt multimedial geprägten Lebenswelt sind mobile Geräte in Studium und Beruf zu einem unverzichtbaren Arbeitsinstrument geworden. Der gezielte Einsatz digitaler Medien im Unterricht erweitert die pädagogisch-didaktischen Möglichkeiten und verspricht eine zunehmende Individualisierung des Lernens. Diese Chancen möchten wir auch in den Gymnasien des Kantons Baselland nutzen. Daher werden ab dem Schuljahr 2021/22 alle neu eintretenden Klassen in der Maturabteilung und in der FMS im sogenannten BYOD-Setting (Bring your own device) aufgenommen.

Am Gymnasium Muttenz haben wir bereits im Schuljahr 2018/19 BYOD-Pilotklassen eingeführt. Im kantonalen Office365-Prototyp-Projekt der IT-SBL (Informatik Schulen Baselland) konnten wir den Einsatz von Office365 für die Zusammenarbeit im Klassenteam und mit den Schülerinnen und Schülern konzipieren und erproben. Wir konnten die Rahmenbedingungen rund um den BYOD-Unterricht mitentwickeln und Erfahrungen sammeln.

Während die Sekundarschulen im Kanton Baselland mit dem Projekt «Digitale Lernbegleiter» alle beteiligten Schülerinnen und Schüler mit einem persönlichen Lern- und Arbeitsgerät ausrüsten, setzt auch die Universität Basel mit ihrer Digitalisierungsstrategie auf das BYOD-Prinzip.

Der Unterricht wird mit BYOD aber nicht vollständig auf digitale Medien ausgerichtet. Unser Ziel ist vielmehr, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Repertoire an Arbeits- und Lerntechniken erweitern können. Uns ist es wichtig, moderne Mittel im Unterricht zu nutzen und gleichzeitig die Stärken des Analogen nicht zu vernachlässigen. Denn Unterrichten ist immer in erster Linie Beziehungsarbeit: zuhören, verstehen, auseinandersetzen, diskutieren, erklären und begleiten. Die persönliche Begegnung der Lehrkraft mit ihren Schülerinnen und Schülern steht auch im digital gestützten Unterricht im Zentrum.

Informationen zu BYOD